Skoda-Superb-2015

Quelle: wikipedia.de

2015 ist wieder einiges zu erwarten, was neue Mittelklasse-Modelle anbelangt. Der Startschuss für Spekulationen ist im Grunde bereits gefallen. Allem voran dürfte die VW-Tochter Skoda für Furore sorgen. Denn der neue Skoda Superb möchte aus dem Schattendasein heraustreten und zum VW Passat aufschließen. Dabei bedient sich der neue Skoda allem Anschein nach an ähnlichen Kriterien, kratzt der Superb doch allmählich am Tore zur Oberklasse.

Wie dies genau aussehen wird, bleibt vorerst noch etwas Spekulation. Klar ist bis jetzt allerdings, dass der Skoda Superb 2015 mehr Platz bei gleicher Preisstruktur gewähren wird. Zudem sollen eine Menge kleiner Details den Fahrkomfort verbessern und auch optisch soll es ein gänzlich überarbeitetes und deutlich hochklassigeres Design geben.

Volkswagen schneidet sich womöglich ins eigene Fleisch

Aus einer Sicht mag der neue Anspruch des tschechischen Automobilherstellers sicherlich positiv anmuten. Immerhin dürften Sich Fahrzeuge wie der Peugeot 508 oder der Ford Mondeo in Zukunft warm anziehen, wenn der Skoda Superb mit seinen neuen Extras auftrumpft. Doch wie sieht es bei Volkswagen selbst aus? Letztendlich soll sich am Preis nicht viel ändern. Mehr Klasse für weniger Geld dürfte auch eingefleischte Audi-Fans oder VW-Begeisterte zum Umdenken bewegen. Warum sollten diese mehr Geld ausgeben, wenn es ein Fast-Oberklasse-Modell auch für deutlich weniger Geld zu haben gibt?

Ab 25.000 Euro soll es losgehen. Aus Skoda-Kreisen ist zu hören, dass damit vor allem Neukunden bei der Stange gehalten, aber auch Neukunden angeworben werden sollen. Ob dies gelingt, bleibt abzuwarten, erscheint aufgrund des verlockenden Angebots aber durchaus plausibel. Und sowieso kann die VW-Tochter auf ein sehr erfolgreiches Jahr zurückblicken. Immerhin wurden 2014 zum ersten Mal mehr als eine Million Skoda verkauft. Dass es mit dem neuen Skoda im modernen Design und leistungsstarken Turbomotor dann am Ende noch mehr werden sollen, ist nur verständlich.

Erste Fotos lassen Spekulationen zu

Im Mai nächsten Jahres soll es dann soweit sein und was bisher nur als Foto mit schwarz-weiß-Folie zu sehen war, bekommt Wirklichkeit. Der Skoda Superb wird vorerst als Limousine auf den Markt kommen. Bereits jetzt ist abzusehen, dass die Limousine deutlich länger und breiter wird. Mehr Platz im Innenraum – das werden viele interessierte Käufer sehr gerne hören. Zudem gab Skoda-Vorstandschef Winfried Vahland kürzlich bekannt, dass insgesamt 75 Kilogramm im Vergleich zum aktuellen Modell verlorengingen. Insgesamt sollen 1.760 Liter im Innenraum zur Verfügung stehen, vorausgesetzt die Sitzbänke werden umgeklappt. Gegenstände bis zu 3,10 Metern Länge sollen ebenfalls im Skoda unterkommen können.

Orientieren soll sich der Skoda Superb an der in diesem Jahr in Genf veröffentlichten Design-Studie Vision C. Ein neues Heck sowie eine neu konstruierte Front sollen für Aufsehen sorgen. Die Heckklappe öffnet sich auf Knopfdruck elektrisch, auch wenn hierfür ein Aufpreis fällig wird.

Skoda Superb Combi kommt ebenfalls 2015

Da stellt sich allmählich die Frage, wozu es eigentlich noch eines Kombis bedarf. Aber dennoch: Auch hier wollen sich die Tschechen nichts nachsagen lassen. Und so ist für 2015 auch mit dem Skoda Superb Combi geplant.
Premiere soll dieser auf der IAA 2015 feiern, die im Herbst in Frankfurt stattfinden wird. Etwas früher – bereits im März 2015 – stellt sich die Limousine auf der Automobilausstellung in Genf vor. Kurz vor der Premiere zeigen sich die Verantwortlichen bei Skoda zufrieden, die zwar noch nicht in Gänze fertig sind, bis zum Verkaufsstart aber Perfektion in Aussicht stellen.

Superb will mit Komfort, Charme und Pfiff begeistern

Perfektion ist auch das Motto bei den vielen kleinen Extras, für die Skoda bereits bei vorangegangenen Modellen bekannt war. So soll der Superb an allen Türen große Flaschenhalter besitzen. Im Bereich der Unterhaltung trumpft die Limousine mit WLAN-Hotspot auf, das Infotainmentsystem bedient man ganz simpel über das Smartphone oder Tablet. Für letzteres ist im Innenraum sogar eigens ein Haltesystem angebracht. Etwas pragmatischer erscheinen die integrierten Regenschirme, welche sich in den Vordertüren unauffällig verstecken und serienmäßig mit an Bord sind.

Verzichtet wird dieses Mal allerdings auf sechszylindrige Motoren, die beim Vorgänger einfach zu selten abgesetzt wurden. Allerdings darf man auch dieses Mal wieder über den Fahrprogrammschalter bestimmen, was Lenkung und Getriebe so hergeben sollen. Bei den Materialien und der Verarbeitung präsentiert sich der Skoda Superb ebenfalls verbessert, obwohl hier am deutlichsten die Unterschiede zu etwas höherdimensionierten Preisklassen deutlich werden. Aber irgendwo müssen die Tschechen ja letztendlich sparen.

Dafür soll es nun jede Menge Fahrkomfort geben, was auf die deutlich verbesserten Stoßeigenschaften und nicht zuletzt auf geräumige und vollklimatisierte Sitze zurückzuführen sein dürfte. Damit reift der Skoda Superb nun auch endlich zum idealen Langstreckenläufer.

Leistungstechnisch ist das letzte Wort aber noch nicht gesprochen. Bis dato plant Skoda wohl mit dem 190-PS-Starken Diesel als Volumenmodell, was sich aber noch ändern kann. Doppelkupplungsgetriebe und Allradantrieb sind dann auch mit dabei. Insgesamt fünf Benziner sollen noch zur Auswahl stehen, wobei der stärkste mit 280 PS auftrumpfen wird. Beim Diesel wird es insgesamt drei Modelle geben mit jeweils 120, 150 und den genannten 190 Pferdestärken.

Bewerten Sie den Artikel